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Seit 1996 ist eine Voraussetzung für die Abrechenbarkeit ärztlicher Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung die verschlüsselte Diagnoseangabe auf den Abrechnungsunterlagen. Dabei sind die Diagnosen nach dem vierstelligen Diagnoseschlüssel der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) in der jeweils deutschen Fassung zu verschlüsseln.
Ursprünglich war bereits zum 01.01.1994 die Anwendung des ICD in der 9. Fassung verbindlich vorgesehen. Da jedoch die wesentlich überarbeitete 10. Fassung bereits angekündigt war, hatten sich die Ärzteschaft und die Krankenkassen mit dem Bundesministerium für Gesundheit darauf verständigt, erst 1996 die Verschlüsselungspflicht unter Verwendung dieses ICD 10 einzuführen.
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