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Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung

Seit dem Gesundheits-Reformgesetz ist die Rückkehrmöglichkeit für "Ältere Versicherte" in die gesetzliche Krankenversicherung eingeschränkt (siehe auch Rentner). Voraussetzung für eine Rückkehr ist eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung für eine Dauer von mindestens 90 % in der zweiten Hälfte des Erwerbslebens. (§ 5 Abs. 1 Nr. 11 SGB V).

Aber es gibt trotz der gesetzlichen Regelung mehrere Möglichkeiten, wie privat versicherte Rentner in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren können. Und das völlig legal.

Die Möglichkeiten:

1. Gut verdienende (privat versicherte) Arbeitnehmer reduzieren spätestens zwölf Monate vor dem Termin, zu dem sie sich zur Ruhe setzen wollen, ihre Arbeitsstunden so, dass ihr Gehalt unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Dann werden sie krankenpflichtversichert. Und wenn dann der Ruhestand erreicht und die Rente zugebilligt ist, führen sie die Versicherung freiwillig weiter - bis ans Lebensende. Ausnahme: Wer sich früher einmal von der Versicherungspflicht hat "befreien" lassen, kann diese Möglichkeit nicht nutzen. Eine solche Befreiung wird zum Beispiel auf Antrag ausgesprochen, wenn der Verdienst früher bei einer der jährlichen Anhebungen der Versicherungspflichtgrenze unter den neuen Grenzwert gesunken ist, der Arbeitnehmer aber seinen privaten Krankenversicherungsschutz aufrechterhalten hat. (Siehe: Befreiung von der Krankenversicherungspflicht )

2. Arbeitnehmer geben spätestens zwölf Monate vor Beginn ihrer Altersrente ihr Arbeitsverhältnis auf und melden sich arbeitslos. Der Bezug des Arbeitslosengeldes begründet eine Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Anschluss daran kann die Versicherung freiwillig aufrecht erhalten werden.

3. Ein Arbeitnehmer, der über die der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient und deshalb krankenversicherungsfrei ist, hat einen Ehepartner, der einer gesetzlichen Krankenkasse angehört. Beendet nun der Arbeitnehmer sein Arbeitsverhältnis, so ist er ohne Einkommen. Dadurch wird er automatisch bei der Krankenkasse des Ehepartners "familienversichert" - und zwar kostenlos. Einen Monat später geht er wieder ein Arbeitsverhältnis ein (und sei es beim selben Arbeitgeber). Da dadurch ein Einkommen über der Geringverdienergrenze erzielt würde, wäre damit die kostenfreie Familienversicherung beendet. Doch hat der Arbeitnehmer das Recht, sich - aufgrund der vorherigen Familienmitversicherung - freiwillig weiter zu versichern - unabhängig davon, wie lange die Mitversicherung bestanden hat.





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